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Neues Kapitel für Buchhandlung Jakob

Foto Thomas KistnerDank Thomas Kistner feiert die Buchhandlung Jakob wieder Geburtstag.
Foto: W. Pusch

Lang ist die Geschichte der Buchhandlung Jakob. Zuletzt sah sie ziemlich düster aus. Die Konkurrenz in nächster Nähe sei zu groß, das Internet zu mächtig, die Umsätze zu niedrig. Die Schließung im Januar 2010 war beschlossen. Doch, wie in den schönsten Romanen, gab es noch einmal eine Wende. Und, nach Übernahme durch Buchhändler Thomas Kistner, ein Happy-End - und zugleich ein guter Anfang - für Kunden und Mitarbeiter.

"Es gibt Strecken in der Innenstadt, die sind komplett austauschbar, sie sehen in Nürnberg nicht anders aus als in jeder anderen Stadt", so Kistner, im Gespräch mit dem Altstadt-Magazin zur Eröffnungsfeier am 6. Februar. "Und es gibt die Geschäfte, die einzigartig sind." Weil die Buchhandlung Jakob so ein Beispiel sei, war es ihm ein besonderes Anliegen, ihr Fortbestehen zu erhalten. Im Gegensatz zu Filialen einer Großkette, sagen hier die Kunden "meine Buchhandlung". Sie kommen seit Jahren, sie kommen von weit her, sie wissen, wo was zu finden ist, trotz der verwinkelten Räume. Die Krimi-Hungrigen und die Nürnberg-Freunde, die Schienen-Fans und die Urlaubs-Träumer, die Märchen-Liebhaber und die G8-geplagten-Schüler und -Eltern. Auch an diesem fast schon persönlichen Festtag waren sie in großer Zahl da, um das umfangreiche Programm mit Lesungen und Musik zu genießen.

Neben Geschäftsräumen, Namen und Sortiment, hat Thomas Kistner auch alle Mitarbeiter der Buchhandlung Jakob übernommen. Die Öffnungszeiten wurden optimiert, es wird auch einige Veränderungen in der Ladengestaltung geben, sodass mehr Raum frei wird und die Bücher leichter zu finden seien. Zunächst aber sind alle froh, dass das Schlusszeichen doch noch nicht gesetzt wurde. Nürnbergs Altstadt wird durch die Buchhandlung Jakob weiter bereichert.

EH

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